11. September 2026
7 Spoolman-Alternativen für die Filamentverwaltung 2026
Spoolman ist die populäre Antwort auf die Frage „Wie behalte ich den Überblick über meine Filamentspulen?" für alle mit Klipper oder OctoPrint: kostenlos, Open Source, und hält den exakten Restbestand jeder Spule in Gramm fest. Je nachdem, was Sie wirklich brauchen – kein eigener Server, automatisches Wiegen oder die Kalkulation der Auftragskosten statt des Spulenrestbestands – kann aber ein anderes Tool besser passen. Hier ein Überblick über die Optionen.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
- Kein eigener Server gewünscht – Sie wollen Verwaltung ohne Docker, Updates und Backups.
- Automatisches Wiegen nötig, statt den Restbestand beim Spulenwechsel manuell einzutragen.
- Die Business-Seite zählt – was der Druck gekostet hat und was Sie dafür verlangen sollten, nicht nur, was noch auf der Spule ist.
Trifft der letzte Punkt auf Sie zu, finden Sie die kurze Antwort weiter unten im Abschnitt zu 3D Print Pricing.
1. SimplyPrint
Eine Cloud-Plattform für die Verwaltung ganzer Druckerflotten mit integrierter Filamentverwaltung – kein eigener Server nötig. Geeignet für alle, die grundsätzlich eine cloudbasierte Flottenverwaltung suchen und nicht nur einen separaten Spulen-Tracker.
2. FilaMan
Eine ESP32-Waage plus NFC-Tags: wiegt die Spule und schreibt den Restbestand auf das Tag, mit Integrationen für Bambu Lab, Klipper und OctoPrint. Die richtige Wahl für alle, die eine echte Waage in der Kette brauchen statt einer Schätzung des Verbrauchs über die Firmware.
3. FilaMeter
Eine Open-Source-Spulendatenbank zum Selbsthosten, im Geiste von Spoolman. Eine Option, wenn Sie die Umsetzung vergleichen möchten oder eine bestimmte Funktion in der Oberfläche vermissen.
4. Spool Buddy / Spoolstock / FilaTrack
Weniger bekannte Open-Source-Spulen-Tracker mit ähnlichem Ansatz – selbst gehostete Datenbanken für Gewicht und Verlauf. Community und Integrationen sind deutlich kleiner als bei Spoolman.
5. FilamentManager (OctoPrint-Plugin)
Ein Plugin ausschließlich für OctoPrint, das es schon vor Spoolman gab. Eine leichtgewichtigere Option für alle, die nicht auf Klipper/Moonraker umsteigen wollen.
6. Eine Excel-Tabelle
Funktioniert für einen einzelnen Drucker und eine Handvoll Spulen. Sobald die Zahl der Spulen oder Drucker wächst, lohnt sich die manuelle Pflege schnell nicht mehr.
7. 3D Print Pricing – Kalkulation von Selbstkosten und Auftragspreis
Wenn die Frage nicht lautet „Wie viel Filament ist noch übrig?", sondern „Was hat dieser Auftrag gekostet und was soll ich dafür verlangen?" – das rechnet keines der oben genannten Tools aus, Spoolman eingeschlossen: Es ist schlicht eine andere Aufgabe. 3D Print Pricing behandelt Filament als Kostenposition Ihres Geschäfts – Einkaufschargen mit Preis, eine einheitliche Übersicht über Zu- und Abgänge sowie Verbräuche, die direkt Kundenaufträgen zugeordnet werden und sofort in die Preiskalkulation im Kalkulator einfließen. Alles in der Cloud, kein eigener Server nötig, die Registrierung dauert keine Minute.
Mehr dazu, wie sich das von Spoolman unterscheidet und wann sich eine zusätzliche Klipper-Integration lohnt, lesen Sie im ausführlichen Vergleich.
Fazit
Wenn Sie zu Hause nur für sich selbst mit Klipper drucken, deckt jeder der Spulen-Tracker aus den Punkten 1–6 die Gramm-Frage ab. Sobald Sie aber zumindest gelegentlich auf Bestellung drucken, stoßen alle früher oder später an dieselbe Grenze – die Kalkulation von Selbstkosten und Auftragspreis. Genau diesen Teil deckt 3D Print Pricing ab.