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3. Juli 2026

Lieferschein für den 3D-Druck: wann man ihn braucht und was hinein muss

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Lagerhalle mit Kartons auf dem Förderband, Vogelperspektive

Eine Rechnung legt den Preis fest, ein Vertrag die Pflichten der Parteien — aber zu bestätigen, was genau und in welcher Menge von einem zum Kunden versendet wurde, ist eine eigene Aufgabe. Dafür gibt es den Lieferschein. Hier, wann man ihn braucht und was hinein muss.

Wann ein Lieferschein nötig ist, und wann nicht

Wird das fertige Teil persönlich übergeben oder ein einzelnes Paket verschickt, ist ein Lieferschein meist nicht nötig — eine Rechnung oder Quittung reicht. Er wird notwendig, wenn:

  • eine Charge von Artikeln über eine Spedition oder einen Kurierdienst versendet wird;
  • der Kunde ein Unternehmen ist, das die Ware in der eigenen Buchhaltung oder im Bestand erfassen muss;
  • die Aufschlüsselung von Menge und Artikeln für die spätere Nachverfolgung wichtig ist (etwa bei Weiterverkauf).

Der Unterschied zum Abnahmeprotokoll

Ein Abnahmeprotokoll schließt eine Dienstleistung ab — es sagt „die Arbeit ist erledigt, keine Beanstandungen". Ein Lieferschein schließt eine Warenlieferung ab — er sagt „genau das und in dieser Menge wurde versendet". Handelt es sich beim Auftrag um fertige Gegenstände (etwa eine Charge Miniaturen oder Teile zum Weiterverkauf), braucht man einen Lieferschein. Handelt es sich um eine Dienstleistung (Druck nach Kundendateien, Überarbeitung eines Modells), braucht man ein Abnahmeprotokoll. Manchmal braucht man beides: einen Lieferschein für die Gegenstände selbst und ein Abnahmeprotokoll für begleitende Arbeiten wie Nachbearbeitung oder Lackierung.

Was auf den Lieferschein gehört

Besser ein einheitliches Standardformat verwenden statt ein selbst erfundenes — ein individuelles Format ist bei einer Prüfung schwerer zu rechtfertigen und für die Buchhaltung des Kunden ungewohnt. Ein Lieferschein enthält typischerweise:

  • Lieferant und Empfänger — rechtliche Angaben beider Parteien;
  • Artikelaufschlüsselung — Bezeichnung jedes Artikels (Modell, Material, Farbe);
  • Menge und Maßeinheit;
  • Einzelpreis und Zeilensumme sowie die Gesamtsumme;
  • Unterschriften, die bestätigen, wer die Ware ausgegeben und wer sie empfangen hat.

Reklamationen zu Menge und Qualität

Es lohnt sich, ausdrücklich festzuhalten — entweder auf dem Lieferschein selbst oder im Vertrag —, dass der Kunde jede Reklamation zu Menge oder sichtbaren Mängeln sofort bei Erhalt melden muss, nicht erst Wochen später. Das schützt davor, dass ein Teil eine Weile genutzt und dann als „defekt" zurückgegeben wird.

So funktioniert das in der App

Die Lieferschein-Vorlage im Bereich Dokumente deckt bereits alle nötigen Felder ab — die Artikelaufschlüsselung kann direkt aus dem Auftrag übernommen werden, und die Gesamtsumme wird automatisch berechnet. Die Live-Demo im allgemeinen Artikel zu Dokumenten für den 3D-Druck zeigt das.

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