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iDryer

iDryer: offenes Hardware-Ökosystem für den 3D-Druck — Überblick, für wen es sich eignet und Kostenberechnung

Land: RusslandTechnologie: PeripheriePreisspanne: ≈ 40 – 165 €
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iDryer ist ein offenes Ökosystem von Geräten für 3D-Druck-Anwender. Es vereint die Trocknung und langfristige Lagerung von Filament, aktive Kammerheizung für den Umgang mit technischen Materialien sowie die Erfassung und Organisation von Spulen. Gründer und Entwickler ist Ruslan Pawljuchenko, das Ökosystem wird seit 2022 weiterentwickelt.

Die Geräte lassen sich anhand fertiger Projekte und Dokumentation selbst bauen, als KIT-Bausätze erwerben oder in ihrer Elektronik, Firmware und einzelnen Baugruppen für eigene Projekte beliebiger Komplexität nutzen. Standardkomponenten sind auf Marktplätzen weltweit erhältlich, sodass sich die Geräte reparieren, verändern und erweitern lassen, ohne an markeneigene Ersatzteile gebunden zu sein.

Produktlinie

iDryer X

Ca. Preis: 82 – 165 € Trocknung und langfristige Lagerung von 2–4 Spulen in einem energieeffizienten Gehäuse aus PIR-Paneelen.

iDryer Unit

Ca. Preis: 41 – 82 € Modularer Trockner für 1–2 Spulen. An einen Controller lassen sich bis zu vier unabhängige Kammern anschließen.

iHeater

Ca. Preis: 41 – 51 € Aktive Kammerheizung für 3D-Drucker für stabilen Druck mit ABS, ASA, PA, PC und anderen technischen Materialien.

iDryer Controller

Ca. Preis: 20 – 31 € Universelle Steuerungsplattform für Trockner, Heizungen, Waagen, RFID und andere Peripherie.

iDryer Link

Ca. Preis: 2 – 3 € Modul zur Anbindung der Geräte an das lokale Netzwerk, das Portal und die mobile App.

Für wen es sich eignet

  • Für alle, die Filament vor dem Druck trocknen und ohne erneute Feuchtigkeitsaufnahme lagern möchten.
  • Für alle, die stabile und reproduzierbare Ergebnisse beim Umgang mit technischen Filamenten brauchen.
  • Für Anwender, denen Ordnung bei den Spulen, komfortable Lagerung und eine genaue Bestandserfassung wichtig sind.
  • Für Besitzer von 3D-Druckern, die eine kontrollierte Temperatur in der Druckkammer benötigen.
  • Für Enthusiasten, die Geräte selbst zusammenbauen und weiterentwickeln.
  • Für Werkstätten, Studios und Druckfarmen, denen kontrollierte Bedingungen bei Materialvorbereitung und Druck wichtig sind.
  • Für Entwickler individueller Geräte und spezialisierter Systeme für den 3D-Druck.

Was iDryer auszeichnet

  • Offener Quellcode der Software und vollständige Projektdokumentation.
  • Fertige CAD-Modelle, Schaltpläne, Firmware und Bauanleitungen.
  • Möglichkeit, ein fertiges Gerät nachzubauen oder das Projekt als Grundlage für ein eigenes System zu nutzen.
  • Standardkomponenten, erhältlich auf internationalen Marktplätzen.
  • Autonomer Betrieb und Integration in vorhandene Ausrüstung.
  • Ein gemeinsames Portal und eine mobile App zur Steuerung von Geräten und Filament.
  • Unterstützung für Waagen und RFID zur Erfassung und automatischen Erkennung von Spulen.
  • Integration mit dem Slicer über das iDryer-Plugin.
  • Modulare Architektur: vom Einzelgerät bis zum individuellen Mehrkammersystem.

Slicer-Integration

Das iDryer-Plugin verbindet den Slicer mit dem Ökosystem: Es ermöglicht die Nutzung von Filament- und Spulendaten, den Datenaustausch zwischen Slicer und Portal und bindet iDryer in den gewohnten Ablauf der Druckvorbereitung ein.

Offene Plattform

Der Quellcode ist offen für Studium, den eigenen Nachbau und nicht-kommerzielle Projekte.

Die Bibliothek iDryer Core ermöglicht es Enthusiasten, eigene Geräte zu entwickeln und an die iDryer-Infrastruktur anzubinden. Eine grundlegende Integration lässt sich mit der fertigen Bibliothek, dem Protokoll, dem Portal und der mobilen App von iDryer buchstäblich in wenigen Codezeilen umsetzen.

Damit ist das Ökosystem nicht auf die bestehende Geräteserie beschränkt: Es lässt sich als Grundlage für eigene Trockner, Heizungen, Lagersysteme und andere Geräte beliebiger Komplexität nutzen.

Portal und App

Portal und mobile App vereinen die Gerätesteuerung mit der Arbeit rund um Filament: Spulen, Lagerorte, Restbestände, Profile, Nutzungsverlauf und Fernsteuerung sind in einem System zusammengeführt.

Lieferumfang

Der Entwickler stellt offene Projekte, Dokumentation und KIT-Bausätze bereit. Die Bausätze werden mit optimal ausgewählten Teilen aus verschiedenen Ländern zusammengestellt.

Vollständig montierte Geräte können auch von unabhängigen Enthusiasten verkauft werden. Der Entwickler selbst stellt keine fertigen Geräte her und verkauft sie nicht.

Worauf zu achten ist

  • Die endgültigen Spezifikationen hängen vom gewählten Projekt, Gehäuse, Heizelement und der Ausstattung ab.
  • Der Eigenbau von Geräten, die mit Heizung und Netzspannung arbeiten, erfordert die Einhaltung der Elektrosicherheitsvorschriften.
  • Die Projekte lassen sich unverändert nachbauen oder an konkrete Ausrüstung und eigene Anforderungen anpassen.

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Wie sich das auf den Druckprozess und die Druckkosten auswirkt

iDryer deckt das gesamte Umfeld der Filamentvorbereitung und -nutzung ab:

  • Trocknung vor dem Druck;
  • langfristige Lagerung ohne erneute Feuchtigkeitsaufnahme;
  • stabile Kammertemperatur beim Druck mit technischen Materialien;
  • Kontrolle des tatsächlichen Filamentrestbestands;
  • Ordnung und Organisation bei der Spulenlagerung;
  • Integration mit dem Slicer;
  • Profile, Nutzungsverlauf und Fernsteuerung.

Das trägt dazu bei, stabilere und reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen, den Zustand der Materialien zu kontrollieren, die Filamentlagerung zu organisieren und die nötigen Druckbedingungen aufrechtzuerhalten — unabhängig davon, ob ein einzelner Heimdrucker oder eine ganze Druckfarm betrieben wird.