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ABS-like Resin: Dichte, Belichtung und wann sie die richtige Wahl ist

Dichte: 1.12 g/cm³Düsentemperatur: 405 nm (LCD/DLP)Betttemperatur: 90–120 Sek. UV-Kammer
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ABS-like Resin ist ein Harz, das mechanisch an spritzgegossenes ABS herankommen soll: Es verbindet Steifigkeit mit moderater Schlagfestigkeit, statt einfach spröde wie Standard Resin zu sein. Es besetzt die Nische zwischen rein dekorativem Harz und spezialisiertem Tough Resin und bietet eine technische Eigenschaftsbalance bei erhaltener hoher Detailgenauigkeit.

Wichtigste Eigenschaften

ParameterWert
Dichte (ausgehärtet)≈1,12 g/cm³
Belichtung405 nm (LCD/DLP)
Nachhärtung90–120 Sek. UV-Kammer
DruckertypMSLA/LCD, DLP
NachbearbeitungWaschen in IPA 4–6 Min. + UV-Nachhärtung
Toxizität vor dem Aushärtenflüssiges Harz reizt die Haut und ist bei Kontakt toxisch — Handschuhe und Belüftung sind Pflicht

Wann verwenden

  • Gerätegehäuse und Funktionsprototypen, die Steifigkeit und präzise Geometrie erfordern.
  • Teile mit Gewindeverbindungen, Schnappverschlüssen, dünnen Versteifungsrippen.
  • Prototypen, die im Gefühl eins zu eins mit einem künftigen spritzgegossenen ABS-Produkt verglichen werden sollen.
  • Mastermodelle für anschließenden Silikonguss, bei denen sowohl Steifigkeit als auch Oberflächenreinheit gefragt sind.

Wann etwas anderes wählen

  • Das Teil ist im Einsatz echten Stoßbelastungen ausgesetzt — Tough Resin hält Stöße dank elastischerer Zusammensetzung besser aus.
  • Das Endprodukt wird aus echtem ABS und in großer Serie gefertigt — dann lohnt sich der direkte FDM-Druck mit ABS mehr, als es mit Harz nachzuahmen.
  • Flexibilität der Baugruppe ist gefragt — zu Flexible Resin wechseln.

Vor- und Nachteile

Vorteile: eine für FDM-ABS unerreichbare Kombination aus Steifigkeit und Detailgenauigkeit, gute Geometriegenauigkeit für Funktionspassungen, die Oberfläche benötigt anders als bei gedrucktem ABS kein Schleifen.

Nachteile: teurer als Standard Resin pro Liter, im Bruch immer noch spröder als echtes spritzgegossenes ABS, erfordert vollständige Nachhärtung, um die Steifigkeit zu entfalten — ein unterbelichtetes Teil verhält sich anders, das flüssige Harz ist toxisch und riecht beim Drucken.

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Auswirkung auf die Druckkosten

ABS-like Resin liegt im oberen Preissegment der Harze, spart aber Zeit bei der Nachbearbeitung im Vergleich zum FDM-Druck von ABS, wo oft zusätzliche Acetonbehandlung oder Schleifen nötig ist. Bei der Kostenkalkulation sollte nicht nur der Materialpreis pro Gramm verglichen werden, sondern die gesamte Zykluszeit: Der Harzdruck ist bezogen auf das Plattformvolumen langsamer, benötigt aber kaum manuelle Oberflächennacharbeit, was den Preisunterschied bei kleinen Chargen von Funktionsprototypen ausgleichen kann.