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Castable Resin: Dichte, Belichtung und wann sie die richtige Wahl ist

Dichte: 1.06 g/cm³Düsentemperatur: 405 nm (LCD/DLP)Betttemperatur: 30–60 Sek. UV-Kammer
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Castable Resin existiert für eine einzige Aufgabe — den Feinguss (Investment Casting). Das Modell wird aus diesem Harz gedruckt, in eine Muffel mit Einbettmasse eingebettet und anschließend im Ofen ausgebrannt: Das Harz muss praktisch rückstandslos verbrennen, ohne Asche zu hinterlassen, die die Form beschädigen würde. Das macht es zu einem Schlüsselmaterial in der Schmuckherstellung und beim zahntechnischen Guss von Kronen und Gerüsten.

Wichtigste Eigenschaften

ParameterWert
Dichte (ausgehärtet)≈1,06 g/cm³
Belichtung405 nm (LCD/DLP)
Nachhärtung30–60 Sek. UV-Kammer (kurz — Überhärtung stört das saubere Ausbrennen)
DruckertypMSLA/LCD, DLP (oft mit kleiner Pixelgröße für Schmuckdetails)
NachbearbeitungWaschen in IPA 3–5 Min. + minimale Nachhärtung vor dem Einbetten
Toxizität vor dem Aushärtenflüssiges Harz reizt die Haut und ist bei Kontakt toxisch — Handschuhe und Belüftung sind Pflicht

Wann verwenden

  • Schmuck-Mastermodelle zum Guss von Ringen, Anhängern und anderen Gold- und Silberstücken.
  • Zahntechnischer Guss von Modellgussgerüsten und anderen Metallkonstruktionen.
  • Feinmechanik und Teile, deren finale Version aus Metall statt Harz bestehen soll.
  • Prototyping von Schmuckserien vor dem Serienstart.

Wann etwas anderes wählen

  • Das Endprodukt selbst wird aus Kunststoff statt Metall bestehen — dann ist kein Guss nötig, Standard Resin oder ABS-like Resin für das fertige Teil verwenden.
  • Ein Harz für echte zahnmedizinische Modelle und Schienen wird benötigt, nicht für den Metallguss — das ist eine eigene Kategorie, siehe Dental Resin.
  • Guss größerer Formen für die Kleinserienproduktion von Kunststoffteilen — dafür eignet sich eher High Temp Resin für die Form selbst, nicht Castable Resin.

Vor- und Nachteile

Vorteile: minimale Ascherückstände beim Ausbrennen — verstopft die Form nicht mit Rückständen, hohe Detailgenauigkeit für feine Schmuckelemente, vorhersehbares Verhalten im Ofen bei Standard-Brennprogrammen.

Nachteile: teurer als die meisten anderen Harze pro Liter, enge Spezialisierung — außerhalb des Gussprozesses nutzlos, erfordert exaktes Einhalten des Temperaturprogramms des Brennofens, spröde bis zum Einbrennen, was den Transport der Modelle erschwert.

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Auswirkung auf die Druckkosten

Castable Resin ist eines der teuersten Harze pro Liter, was durch die enge Nische und die Sauberkeit des Ausbrennens gerechtfertigt ist. In die Gusskosten müssen nicht nur das Harz selbst einfließen, sondern der gesamte nachfolgende Zyklus: Einbettmasse, der Betrieb des Muffelofens (Zeit und Strom für das Aufheizen nach Programm) und das Metall für den eigentlichen Guss. Ausschuss beim Modell in der Druckphase bedeutet nicht nur einen Neudruck — es geht auch ein Muffel- und Ofenzyklus verloren, weshalb hier besonders wichtig ist, einen Puffer für Fehlversuche in den Preis des fertigen Produkts einzuplanen.