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Water-Washable Resin: Dichte, Belichtung und wann sie die richtige Wahl ist

Dichte: 1.1 g/cm³Düsentemperatur: 405 nm (LCD/DLP)Betttemperatur: 90–120 Sek. UV-Kammer
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Water-Washable Resin löst das größte Alltagsproblem des Harzdrucks — es macht Isopropylalkohol überflüssig. Die chemische Zusammensetzung des Harzes erlaubt es, nicht ausgehärtete Rückstände mit normalem Wasser statt IPA abzuwaschen, was die Einrichtung des Arbeitsplatzes zu Hause oder in einer kleinen Werkstatt ohne Abluftanlage und Lagerung brennbarer Flüssigkeiten vereinfacht.

Wichtigste Eigenschaften

ParameterWert
Dichte (ausgehärtet)≈1,10 g/cm³
Belichtung405 nm (LCD/DLP)
Nachhärtung90–120 Sek. UV-Kammer
DruckertypMSLA/LCD, DLP
NachbearbeitungWaschen in klarem Wasser (manchmal mit Ultraschallbad) 5–8 Min. + UV-Nachhärtung
Toxizität vor dem Aushärtenflüssiges Harz reizt die Haut und ist bei Kontakt toxisch — Handschuhe und Belüftung sind trotzdem Pflicht, das Fehlen von IPA hebt die Gefahr des nicht ausgehärteten Harzes nicht auf

Wann verwenden

  • Heim- und Hobbydruck ohne Abluftanlage und ohne Möglichkeit, IPA zu lagern und zu entsorgen.
  • Werkstätten, bei denen Lösemitteldämpfe und das Brandrisiko einer leicht entzündlichen Flüssigkeit vermieden werden sollen.
  • Einmaliger oder seltener Druck, bei dem ein offener IPA-Behälter wegen Verdunstung unpraktisch ist.
  • Bildungs- und Schulungsräume, in denen der Umgang mit Aceton/Alkohol aus Sicherheitsgründen eingeschränkt ist.

Wann etwas anderes wählen

  • Maximale mechanische Festigkeit oder Detailgenauigkeit ist gefragt — die meisten Water-Washable-Formulierungen liegen bei den Endeigenschaften hinter den besten Standard Resin- und Tough Resin-Varianten.
  • Druck bei hoher Luftfeuchtigkeit — wasserwaschbare Harze reagieren beim Druck empfindlicher auf Luftfeuchtigkeit als IPA-Harze, die Genauigkeit kann in feuchten Räumen leiden.
  • Ein funktionales, belastetes Teil — Tough Resin oder ABS-like Resin in Betracht ziehen, wo Mechanik wichtiger ist als bequemes Waschen.

Vor- und Nachteile

Vorteile: Nachbearbeitung mit normalem Wasser ohne Kauf, Lagerung und Entsorgung von IPA, geringeres Brandrisiko und weniger scharfer Geruch im Raum, vereinfacht den Druckaufbau ohne Abluftanlage.

Nachteile: die mechanischen Eigenschaften liegen meist etwas hinter Premium-IPA-Harzen derselben Klasse, Empfindlichkeit gegenüber Luftfeuchtigkeit während des Drucks selbst, das Waschwasser enthält nach dem Waschen weiterhin Partikel nicht ausgehärteten Harzes und darf nicht ohne Absetzen und Nachbelichtung in die Kanalisation gelangen.

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Auswirkung auf die Druckkosten

Die Haupteinsparung bei Water-Washable Resin liegt nicht im Harzpreis selbst (er ist mit Standard Resin vergleichbar), sondern im Wegfall der IPA-Kosten: kein Einkauf, keine Lagerung, kein periodischer Austausch oder Entsorgung von Alkohol, was sich bei häufigem Druck besonders bemerkbar macht. Auch bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes wird Zeit gespart — kein luftdichter Behälter und keine Abluftanlage nötig, die beim Umgang mit leicht entzündlichem Lösemittel Pflicht wären. Der einzige versteckte Kostenposten ist die korrekte Entsorgung des Waschwassers mit Harzpartikeln — es darf nicht einfach in die Kanalisation abgelassen werden, das sollte bei den Nachbearbeitungskosten berücksichtigt werden.