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Snapmaker

Snapmaker: Drucker- und Filamentsortiment, wofür es geeignet ist und Kostenkalkulation

Land: ChinaTechnologie: FDMPreisspanne: ≈ 950 – 4.200 €
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Bekannt wurde Snapmaker mit modularen 3-in-1-Maschinen, die 3D-Druck, Lasergravur und CNC-Fräsen in einem Gehäuse vereinen; 2025 kam die U1 dazu — ein CoreXY-Drucker mit SnapSwap-System, bei dem statt einer Düsenspülung der komplette Druckkopf gewechselt wird. Die Marke liegt zwischen Tischdrucker und kompletter Werkstatt in einer Maschine.

Druckersortiment

ReiheRichtpreisBesonderheit
U1≈ 1.200 €CoreXY, 4 Druckköpfe, Farbwechsel in ~5 Sekunden nahezu ohne Abfall
J1s≈ 2.100 €IDEX — zwei unabhängige Extruder, Duplikations- und Spiegeldruck
2.0 (A150 / A250T / A350T)≈ 1.300 – 2.100 €modulare 3-in-1: Druck, Laser, CNC
Artisan≈ 4.200 €3-in-1-Flaggschiff: 400×400×400 mm, zwei 300-°C-Extruder, 10-W-Laser, 200-W-Spindel

Filamentsortiment

MaterialVariantenWofür
PLASnapSpeed, Matte, Silk, Silk Dual-Color, Wooddas Standardmaterial, auch als Highspeed- und Dekorvariante
PETGHF, Translucentder universelle Technikkunststoff, als High-Flow und transluzent
TPU95A HF, 90Aflexible Teile in zwei Shore-Härten
ABS / ASArobuste Technikkunststoffe; ASA zusätzlich UV-beständig

Für wen geeignet

  • Werkstätten, die mehrfarbig und multimaterial drucken wollen, ohne Berge von Abfall — die U1 wechselt den ganzen Druckkopf, statt bei jedem Farbwechsel die Düse zu spülen.
  • Alle, die eine Maschine für Druck, Laser und Fräsen suchen — 2.0 und Artisan decken alle drei Aufgaben ohne separates Gerät ab.
  • Kleinserien und lösliche Stützen — die J1s mit IDEX druckt zwei identische Teile in einem Durchgang oder ein gespiegeltes Paar.

Worauf zu achten ist

  • Die 3-in-1-Vielseitigkeit ist immer ein Kompromiss: das Umrüsten zwischen den Modi kostet Zeit, und in der Serienfertigung ist das ein eigener Kostenposten.
  • Der Verbrauch liegt über dem typischen Tisch-FDM: rund 350 W bei der U1 (max. Eingangsleistung 1150 W bei 220–240 V), 400-W-Netzteil bei der J1s und 320 W bei der 2.0-Reihe — auf einer Farm macht sich das in der Stromrechnung bemerkbar.
  • Die 2.0-Reihe (A150/A250T/A350T) wird nicht mehr produziert: die Preise schwanken, Module und Ersatzteile sind schwerer zu bekommen als bei aktuellen Modellen.
  • Snapmaker-Filament ist in manchen Regionen nur eingeschränkt erhältlich — in der Praxis kalkulieren die meisten mit PLA/PETG von Drittanbietern, was unproblematisch ist: die Profile sind offen.

Vor- und Nachteile

Vorteile: abfallarmer Multimaterialdruck mit der U1, echtes IDEX bei der J1s, drei Technologien in einem Gehäuse bei 2.0 und Artisan, Vollmetallaufbau und großer Bauraum beim Flaggschiff.

Nachteile: teurer als übliche FDM-Drucker gleicher Größe, höherer Energiebedarf, eingestellte 2.0-Reihe, begrenzte Verfügbarkeit von Originalverbrauchsmaterial und Ersatzteilen in manchen Märkten.

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Einfluss auf die Druckkosten

Bei Snapmaker fallen zwei Posten stärker ins Gewicht als sonst. Erstens der Strom: 320–400 W gegenüber den üblichen 200 W verbreiteter FDM-Drucker bedeuten eine anderthalb- bis doppelt so hohe Energieposition — tragen Sie die Leistung Ihres Modells im Rechner ein statt des Standardwerts. Zweitens der Abfall beim Farbwechsel: die U1 erzeugt deutlich weniger davon als Systeme mit Spülturm, ein Mehrfarbauftrag wird also besser nach dem tatsächlichen Spülgewicht aus dem Slicer kalkuliert als nach der Zahl der Farben. Bei den 3-in-1-Maschinen (2.0, Artisan) sollte die Abschreibung auf alle Arbeiten verteilt werden — Druck, Laser und CNC —, sonst fällt die Druckstunde zu hoch aus. Material wird wie gewohnt nach Preis je Gramm und Bauteilgewicht gerechnet, siehe die Leitfäden zu PETG und TPU.